Gemeinsam singen, Erinnerungen teilen und den Nachmittag in guter Gesellschaft verbringen: Beim Offenen Singen im Treffpunkt Altstadt sind alle willkommen – ganz gleich, ob Sie regelmäßig mitsingen oder einfach nur zuhören und die Stimmung genießen möchten.
Auf dem Programm stehen vertraute Volkslieder und alte Schlager. Die Texte werden per Beamer an die Wand projiziert, sodass jede und jeder leicht mitsingen kann. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Musikalisch begleitet und moderiert wird der Nachmittag von Michael Brade. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nächster Termin: Sonntag, 13. September 2026, von 15:00 bis 16:30 Uhr Ort: Treffpunkt Altstadt, Auf der Bovenhorst 9, Dorsten
Am Donnerstag, 30. Juli 2026, stellten sich morgens beim Vehmetreff Anja Schäfer und Pastor Nonso Virginus Nwosu vor.
Anja Schäfer übernimmt die Leitung der Stadtagentur
Anja Schäfer berichtete, dass sie die Leitung der Stadtagentur übernommen hat, nachdem Frau Fischer im März in den Ruhestand getreten war. Sie habe bisher als stellvertretende Leiterin den Bereich Kultur betreut.
Die Stadtagentur hat ihren Sitz in der Altstadt, Lippestraße 41. Im Erdgeschoss bietet die Stadtinformation – als Einrichtung der Stadtagentur – Informationen und Beratungen sowie verschiedene Tickets für Einwohner und Besucher. Insbesondere konzipiert und organisiert die Stadtagentur das Kulturprogramm für Erwachsene oder unterstützt entsprechende Veranstaltungen. Nicht zuletzt präsentiert sie die Stadt bei Veranstaltungen auf verschiedenen Ebenen. Sie gliedert sich in die Bereiche Kultur, Tourismus und Stadtmarketing.
Ich heiße Nonso Virginus Nwosu. Nonso ist die Abkürzung von „Chinonso“, ein Name, der einen religiösen Hintergrund hat. Er bedeutet übersetzt „Gott ist mir nahe“. Ich wurde in Enugu, Nigeria, geboren. Enugu ist die Hauptstadt der ehemaligen Ostregion von Nigeria, auch bekannt als Biafra. Ich habe vier Geschwister: zwei Schwestern und zwei Brüder. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Philosophie und Theologie sowie einen Master-Abschluss in Bildungsmanagement. Ich bin Diözesanpriester und wurde am 22. Juli 2006 im Dom des Heiligen Geistes im Bistum Enugu zum Priester geweiht. Nach meiner Weihe arbeitete ich als Kaplan in einer Pfarrei und später im diözesanen Priesterseminar St. Bernard Enugu als Kassenverwalter und Mentor der Seminaristen. Darüber hinaus habe ich über sechs Jahre Erfahrung als Krankenhauspfarrer in einem staatlichen orthopädischen Krankenhaus.
Im Jahr 2018 führte mich meine priesterliche Berufung nach Deutschland. Nach einem kurzen Willkommenskurs (Sprachkurs) wurde ich in der St.-Franziskus-Pfarrei Isselburg eingesetzt. Acht Jahre bin ich dort als Priester mit der Gemeinde im Glauben unterwegs. Ich konnte mit ganzem Herzen meinen priesterlichen Dienst ausüben: Eucharistiefeier, Taufe, Beerdigung, Trauung, Beichte, Krankensalbung, Krankenhauskommunion, Krankenhausbesuch, Geburtstagsbesuch. Mein Schwerpunkt ist die Seniorenseelsorge: dazu gehören Einzel- und Gruppenbegleitung, Hauskommunion, Geburtstagsbesuche und Krankenhausseelsorge. Das ist meine Leidenschaft. Als Priester bin ich selbstverständlich offen und bereit, überall zu helfen, wo ich gebraucht werde. Ich freue mich sehr, das Pastoralteam St. Agatha Dorsten zu verstärken und darüber hinaus den Pastoralraum Dorsten und Kirchhellen. Ich finde die Stadt und die Menschen schön. Sie helfen mir, mich hier gut einzuleben. Das Team und die Menschen um mich herum sind sehr nett und hilfsbereit.
Ich bin ein einfacher Mensch mit afrikanischem Hintergrund. Ich bin nicht perfekt und lerne noch jeden Tag die deutsche Mentalität, Sprache und Kultur, was ich sehr interessant finde. Ich mache gerne Sport und höre gerne Musik. Der Glaube ist das Fundament meines Lebens. Als Priester ist es mein Herzensanliegen, die Botschaft Christi im Alltag zu übersetzen, indem ich allen Menschen mit Liebe begegne und für jeden ohne Diskriminierung ein offenes Ohr und Herz habe. Es ist meine Leidenschaft und Hoffnung, Christus den Menschen vor Ort näherzubringen. Dafür bin ich da und ansprechbar. Ich habe meine Wohnung An der Vehme 1.
Der Arbeitskreis Technikbegleiter des Seniorenbeirates Dorsten hat erfolgreich eine Landesförderung über den Kreis Recklinghausen eingeworben. Für das Projekt „Digital in die Zukunft – engagiert mit Künstlicher Intelligenz“ (KI) erhält der Arbeitskreis eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro.
Seit vielen Jahren unterstützen die Technikbegleiter Seniorinnen und Senioren dabei, digitale Geräte sicher und selbstständig zu nutzen. Mit der Förderung wird dieses bewährte Angebot nun um ein zukunftsorientiertes Thema erweitert: den verständlichen und praxisnahen Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Wir möchten einen Erfahrungsort schaffen, der älteren Menschen ermöglicht, den Zugang zur Künstlichen Intelligenz zu verstehen. Die praktische Nutzung im Alltag soll verständlich vermittelt werden. Wir hoffen, möglichst viele Menschen vor Ort zu erreichen, um ihnen in fünf verschiedenen Workshops KI-Anwendungen anschaulich zu erläutern.
Dieter Walfort, Leiter des Arbeitskreises Technikbegleiter
In fünf aufeinander abgestimmten, aber unabhängig voneinander besuchbaren Workshops lernen die Teilnehmenden, wie Künstliche Intelligenz im Alltag sinnvoll eingesetzt werden kann. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Workshop-Termine
Jeweils montags von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte, An der Vehme 1, Dorsten
24. August 2026: KI verstehen und nutzen
07. September 2026: Mit KI schreiben und formulieren
05. Oktober 2026: Mit KI planen und organisieren
02. November 2026: Texte verstehen und Betrug erkennen
14. Dezember 2026: Praxiswerkstatt – eigene Aufgaben mit KI lösen
Mit dem Projekt möchten die Technikbegleiter dazu beitragen, Berührungsängste gegenüber Künstlicher Intelligenz abzubauen und älteren Menschen die Chancen dieser neuen Technologie verständlich und alltagsnah zu vermitteln. Ziel ist es, digitale Teilhabe weiter zu stärken und Seniorinnen und Senioren fit für die Zukunft zu machen.
Die Workshops können unabhängig voneinander besucht werden. Eine Teilnahme ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten.
Das erste Treffen der DigitalBrücke – Seniorenbeirat und Schüler vernetzt hat stattgefunden und gezeigt: Dieses Angebot ist eine wirklich sinnvolle Sache.
Seniorinnen und Senioren konnten ihre Fragen rund um Handy, Tablet, iPad, WhatsApp, E-Mail und Internet direkt mitbringen. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Petrinum nahmen sich Zeit, erklärten geduldig und verständlich und halfen ganz praktisch bei den jeweiligen Anliegen.
Gerade im digitalen Alltag entstehen oft kleine Hürden, die allein schnell verunsichern können. Umso wichtiger ist ein Angebot, bei dem Fragen offen gestellt werden dürfen und Unterstützung auf Augenhöhe erfolgt. Das Treffen hat deutlich gemacht, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen sein kann.
Der Seniorenbeirat Dorsten freut sich über den gelungenen Auftakt und bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten – besonders bei den engagierten Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Petrinum.
Die DigitalBrücke soll Seniorinnen und Senioren dabei unterstützen, sicherer und selbstbewusster mit digitalen Geräten und Angeboten umzugehen. Weitere Treffen und Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Der Seniorenbeirat Dorsten lädt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Petrinum zu einem besonderen Unterstützungsangebot ein.
Unter dem Motto „DigitalBrücke – Seniorenbeirat und Schüler vernetzt“ erhalten Seniorinnen und Senioren verständliche und geduldige Hilfe rund um die digitale Welt.
Das Treffen findet statt am:
Mittwoch, 01.07.2026
um 10:00 Uhr
an der Vehme
Die Schülerinnen und Schüler unterstützen bei Fragen zu Handy, Tablet, iPad, Apps wie WhatsApp, E-Mail und Internet.
Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen, Sicherheit zu vermitteln und die Vorteile, aber auch mögliche Risiken der digitalen Nutzung besser kennenzulernen.
Der Seniorenbeirat Dorsten möchte Seniorinnen und Senioren ermutigen, digitale Angebote selbstbewusst zu nutzen. Die Jugendlichen erklären die Inhalte verständlich, strukturiert und geduldig.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die Fragen zur Bedienung ihrer Geräte haben oder sicherer im Umgang mit Smartphone, Tablet und Internet werden möchten.
Eigene Geräte können gerne mitgebracht werden.
Der Seniorenbeirat Dorsten und die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Petrinum freuen sich auf eine rege Teilnahme.
22 Juni: Der Rollator-Tag am 25.06.2026 fällt ersatzlos aus, weil die angekündigte große Hitze ein gesundheitliches Risiko für Seniorinnen und Senioren sowie alle Beteiligten darstellen würde. Die Absage erfolgt vorsorglich zum Schutz der Teilnehmenden.
Die Polizei Recklinghausen bietet am Donnerstag, 25. Juni 2026, von 9.00 bis 12.00 Uhr eine Informations- und Trainingsveranstaltung zum sicheren Umgang mit dem Rollator an.
Auf dem Platz der Deutschen Einheit in Dorsten können Interessierte unter anderem einen Rollator-Parcours absolvieren, das sichere Ein- und Aussteigen am Linienbus üben und hilfreiche Sicherheitstipps für den Alltag erhalten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei Fragen steht die Polizei unter der Telefonnummer 02361 / 55 4193 zur Verfügung.
Draußen, am 18.06. um 10 Uhr, bereits 26 Grad. Ulrike Fenske, Demografiebeauftragte der Stadt Dorsten, informiert unter der Überschrift „Gut gerüstet durch die Hitze“, worauf wir an heißen Tagen achten müssen.
Sie stellt einen Sticker vor, der in der Wohnung anzeigt, wenn die Temperatur über 26 Grad steigt und es somit zu heiß wird. Der Flyer der Stadt Dorsten informiert mit Tipps und Schutzmaßnahmen darüber, worauf man achten sollte und was gegen die Hitze hilft.
Und nicht vergessen: trinken – trinken – trinken!!!
Die Polizeihauptkommissare Pyszny und Wagner von der Gefahrenabwehr der Polizei Dorsten haben uns im Vehme Treff besucht. Die beiden Beamten, die für die Stadtteile Holsterhausen und Hervest-Dorsten zuständig sind, suchen bewusst den Kontakt zur Bevölkerung. Sie klären auf, informieren, stehen für Fragen zur Verfügung und nehmen selbstverständlich auch Beobachtungen sowie Hinweise auf Probleme mit kriminellem Hintergrund entgegen.
In einer sich verändernden Welt empfinden insbesondere ältere Menschen im öffentlichen Leben zunehmend Unsicherheit und Ängste, beispielsweise wenn Jugendliche oder Menschen anderer Nationalitäten in Gruppen zusammenstehen und lautstark kommunizieren. Aber auch Themen wie Handtaschendiebstähle oderdie vielfach angesprochenen Telefonbetrüger sorgen für Verunsicherung. Diese und weitere Themen wurden während des Besuchs in einem lebendigen Austausch angesprochen und diskutiert.
Wir alle kennen noch den sogenannten „Dorf-Sheriff“ aus früheren Zeiten. Er kannte seinen Stadtteil, hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste der Menschen, die dort wohnten, und war zur Stelle, wenn etwas passiert war oder Gefahr drohte. Diese Rolle gibt es heute in dieser Form nicht mehr. Die Herren Pyszny und Wagner haben jedoch im besten Sinne vermittelt, dass die Polizei auch heute noch „Freund und Helfer“ der Bürgerinnen und Bürger ist.
In diesem Zusammenhang wurde deutlich, wie wichtig die Präsenz der Polizei vor Ort ist. Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern schafft Vertrauen, stärkt das Sicherheitsgefühl und hilft dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Mit dem „Picknick im Park“ fand die Abschlussveranstaltung der Dorstener Tage des Grundgesetzes 2026 im Bürgerpark Maria Lindenhof statt. Zahlreiche ehrenamtliche Initiativen, Vereine und demokratische Gruppen nutzten den Tag, um ihre Arbeit vorzustellen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und demokratisches Engagement in Dorsten zu setzen.
Beteiligt waren:
ADFC Dorsten
BISBU Bürgerinitiative zum Schutz vor Bergbau- und Umweltschäden in Dorsten
Bürgerpark Maria Lindenhof e.V.
Bündnis Wir in Dorsten gegen Rechts
Dorstener Integrationsforum
Dorsten zeigt Gärten
Frauen helfen Frauen e.V.
Integrationslotsen
Seniorenbeirat Dorsten
Tierschutzverein Dorsten & Die Herrlichkeit Lembeck e.V.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Dorsten ist und welchen wichtigen Beitrag die beteiligten Gruppen für ein respektvolles und demokratisches Miteinander leisten.
Aus Anlass der Woche des Grundgesetzes besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Dorsten. Gleichzeitig war dies auch ein Zeichen seiner Anerkennung und Wertschätzung des Ehrenamts. In seiner Rede zum Abschluss seines Besuchs in der Kirche St. Agatha sagte er:
„Demokratie ist nicht nur Kopfsache. Demokratie braucht auch Arme und Beine, sie braucht Menschen, die sich einbringen, die mitmachen.“
Diese Arme und Beine einer lebendigen Demokratie sind auch die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen. Eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt – von der DLRG über den Seniorenbeirat, die Sportvereine, bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr – bringt sich mit großem Engagement zum Wohle der Gemeinschaft und vieler einzelner Menschen ein und schützt und bereichert damit zugleich unsere lebendige Demokratie.
Wir durften einen freundlichen, fröhlichen und volksnahen Bundespräsidenten erleben, der mit seinem Besuch diesem vielfältigen Engagement seine Anerkennung erwiesen hat.