Aktuelles

Unsere Vertreterin in der Bahnhofsfamilie

Nun ist es endlich soweit, der fertige Bahnhof wird am 23. Februar 2024 seiner Bestimmung übergeben und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war ein langer aber sehr erfolgreicher Weg und das Ergebnis spricht für sich. Eine engagierte Gruppe Dorstener Bürger hat das Projekt unter dem Stichwort Bahnhofsfamilie begleitet und befruchtet. 

Die Dorstener Zeitung schreibt dazu: „Anfangs waren es um die 80 Bürger, die sich in mehreren Workshops trafen.“Von denen sind ungefähr 30 übrig geblieben“, erzählte Heidi Göbel. Sie ist eigentlich als „Abgesandte“ des Seniorenbeirats Teil der Bahnhofsfamilie geworden, inzwischen ist ihr Engagement für das Vorzeigeobjekt der Stadt aber längst auch privates ehrenamtliches Hobby geworden. „Ich hoffe, dass noch mehr Menschen mitarbeiten oder die Möglichkeit des Bürgerbahnhofs  nutzen, um dieses schöne Projekt zu stärken“, sagt Sie“. (Links im Bild)

Die strahlenden Vertreter von Stadt, Bürgerschaft und Dorstener Arbeit. Foto:Heimatmedien / Oliver Borgwardt 

Mehr dazu lesen sie unter: https://dorsten-online.de/buergerbahnhof-dorsten-eine-visitenkarte-probt-den-betrieb/?

Die guten Feen vom Vehme Treff

Jeden Donnerstag pünktlich um 10:00 Uhr geht ein kräftiger Kaffeeduft durch die Räume des Vehme Cafés. Margret, Gabriele und Rita, die drei guten Feen des Seniorenbeirats, haben den Kaffee gekocht, den Tisch gedeckt, ein paar leckere kleine Süßigkeiten hingestellt und freuen sich auf die Besucher.

Von 10 bis 12 Uhr ist das Vehme Cafe ein Anlaufpunkt für Seniorinnen und Senioren vielleicht um einfach nur mal einen kleinen Schnack zu halten oder für ein Problem eine Lösung zu suchen oder auch die Arbeit des Seniorenbeirats kennenzulernen.

Kommen sie doch einfach mal vorbei, wir freuen uns auf ihren Besuch!

von li. Margret Boskovski, Gabriele Nilius, Rita Fochler

Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muß man beizeiten anfangen.

Wir hoffen, sie sind alle gut in das Neue Jahr gekommen. Wir wünschen ihnen vor allem Gesundheit, eine große Portion Freude und dass das neue Jahr auch viel Gutes für sie bereit hält.

Wir vom Seniorenbeirat wollen uns an dem Spruch von J. W. von Goethe orientieren und in diesem Jahr erst einmal unsere Angebote wie die Seniorenbegleitung, die Taschengeldbörse und die Technikbegleiter weiter verbessern. 

Wir werden aber darüber hinaus das Thema Einsamkeit ganz besonders in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten setzen. Wir sehen und erleben, dass die Isolation zunimmt und immer mehr Seniorinnen und Senioren den Weg in ihr soziales Umfeld nicht mehr aktiv betreiben.

Die Malteser haben dazu eine Befragung bei Forsa in Auftrag gegeben, die heißt:

„Leben und Einsamkeit im Alter

Fakten zu einem immer wichtiger werdenden gesellschaftlichen Problem.“

Es ist eine Befragung von 1000 Seniorinnen und Senioren über 75 Jahre und macht Aussagen über „die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland und wie groß das Problem der sozialen Isolation und Einsamkeit ist?“

Wir gehen hier nicht auf die einzelnen Punkte der Auswertung ein, aber das Gesamtergebnis zeigt das mit zunehmendem Alter, der Verschlechterung des Gesundheitszustandes und der Veränderung der unmittelbaren Lebenssituation (versterben des Partners) das Einsamkeitsgefühl überproportional zunimmt. Darüber hinaus hat die Corona Pandemie bei einer nicht unerheblichen Zahl von Seniorinnen und Senioren das Einsamkeitsempfinden noch zusätzlich verstärkt. Deshalb stellen wir das Thema in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

Welche Projekte und Ideen wir uns vornehmen, darüber werden wir rechtzeitig informieren. 

– Wenn sie Vorschläge und Wünsche haben, freuen wir uns sehr über ihre 

Anregungen und Rückmeldungen.

– Wenn sie uns bei dieser Aufgabe unterstützen wollen, melden sie sich doch einfach bei uns, das wäre ganz toll!

Wollen sie mehr über die Forsa-Umfrage lesen, hier der Link: https://www.malteser.de/miteinander-fuereinander/forsa-umfrage.html#:~:text=22 Prozent der befragten Älteren,größeren gesundheitlichen Problemen (41 %).

Einsamkeit überwinden, gemeinsam ist besser als einsam!

Der Seniorenbeirat Dorsten 2023

Der Seniorenbeirat blickt zurück auf ein abwechslungsreiches Jahr 2023. In der aktuellen schwierigen weltpolitischen Lage sind wir froh, dass wir im Kleinen in unserem Gemeinwesen Menschen erreichen, Hilfen vermitteln, politisch Präsenz zeigen und damit ein wichtiger Ansprechpartner in dieser Stadt für die vielfältigen Fragen und Probleme im Alte sind. Bei unseren unterschiedlichen Aktivitäten, die von Einzelgesprächen über Hausbesuche bis zu konkreten Hilfen reichen, erleben wir das sehr umfangreiche Spannungsfeld altersbedingter Probleme, ergänzt um die Vielfalt erfüllter Lebensgeschichten.

Der Wechsel im Vorsitz des Seniorenbeirats, die Aktivitäten der verschiedenen Arbeitskreise, aber auch unser neuer Treffpunkt Vehme Café, fordern den ganzen Einsatz aller Mitglieder. Die unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen machen den Seniorenbeirat vor diesem Hintergrund zu einem lebendigen, vielschichtigen Kreis ehrenamtlich engagierter Seniorinnen und Senioren, dafür sind wir sehr dankbar.

Seniorenbeirat bei der Dorstener Zeitung

Bei einem Besuch des Lensing Verlags in Dortmund erhielten Mitglieder des Seniorenbeirats Dorsten einen umfangreichen Einblick in die Herstellung der Dorstener Zeitung, die vor über 25 Jahren aus den Ruhr Nachrichten entstanden ist.

Die Computer gesteuerten Druckverfahren, verbunden mit einem konsequenten Recyceln und Entsorgen von Rest- und Abfallstoffen, zeigten uns eine moderne Druckerei, die sich aus einer über 150-jährigen Geschichte zu einem vielschichtigen Medienkonzern entwickelt hat.

Verlagsleiter Christoph Winck erläutert das Farbdruckverfahren

Die Zeit ist nicht stehen geblieben und so wurde in dem anschliessenden Gespräch mit den Vertretern des Verlages deutlich, dass die modernen Kommunikationswege vermuten lassen, das die gedruckten Medien früher oder später von den elektronischen Medien ganz verdrängt werden. Schon heute nutzen 25% der Leser die Dorstener Zeitung als e-paper. Das heißt auch für uns vom Seniorenbeirat, dass wir uns weiter verstärkt um Hilfen und Unterstützung für Senioren bei dem Umgang mit den neuen Medien engagieren werden. (Siehe Technikbegleiter): https://seniorenbeirat-dorsten.de/arbeitskreise/technikbotschafter/

Wechsel im Vorsitz des Seniorenbeirats

Heidrun Römer, langjährige Vorsitzende des Seniorenbeirats Dorsten, ist aus der ersten Reihe zurückgetreten. Zehn Jahre hat sie mit viel persönlichem Einsatz, guten Ideen und fröhlichem Herzen den Vorsitz geführt und den Seniorenbeirat in Dorsten zu einem nicht mehr wegzudenken vielschichtigen Angebot gelenkt.

Für ihr unermüdliches Wirken dankte ihr Bürgermeister Stockhoff mit der goldenen Ehrennadel der Stadt Dorsten und würdigte ihr ehrenamtliches Engagement.

In der Sitzung wurde dann Winfried Dammann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seit vielen Jahren ist er als Stellvertreter ein unermüdlicher Gestalter des sozialen Miteinanders in Dorsten. 1. Stellvertreter wurde Dieter Walfort, 2. Stellvertreterin Heidrun Römer, die damit dem Seniorenbeirat auch weiterhin als wichtiger Aktivposten erhalten bleibt. Unser Dank gilt Margret Boskovski, die aus dem Vorstand ausscheidet.

von li.: Dieter Walfort, Winfried Dammann, Margret Boskovski, Heidrun Römer

Der Seniorenbeirat lebt wie jede ehrenamtliche Tätigkeit von der Vielfalt und dem Engagement seiner Mitglieder und Bürgermeister Stockhoff dankte in seiner Ehrung auch allen Mitgliedern für ihr unermüdliches Wirken und ihren persönlichen Einsatz.

Seniorenbeirat Dorsten übernimmt Vehme-Treff

Die Evangelische Kirchengemeinde konnte den Treffpunkt in der Vehme nicht länger aufrecht erhalten, und so wird der Seniorenbeirat ihn übernehmen und seine Angebote in den Räumen weiterentwickeln, die er schon seit einiger Zeit dort anbietet.

In der Beschlussvorlage der Stadt Dorsten zum Vehme Treff heißt es „Gerade angesichts der zunehmenden Zahl älterer und hochaltriger Menschen sind Begegnungsangebote im Quartier zukünftig mehr zu stärken und auszubauen“,

Einsamkeit und soziale Isolation sind für viele Senioren im Alltag eine zunehmende Herausforderung. Sich bei einer Tasse Kaffe, zu einem Gespräch, einem Spiel oder einfach nur zum Zusammensein zu treffen, bedeutet, den Geist zu stimulieren, soziale Kontakte zu haben, emotionalen Rückhalt zu spüren, Spass und Freude zu haben und sich einfach wohler zu fühlen.

Helfen sie uns mit, ein solches Projekt lebt in erster Linie vom Ehrenamt. Wir freuen uns wenn sich Freiwillige und engagierte Bürger melden, und diesen Treffpunkt mit uns gemeinsam zu einem lebendigen Anlaufpunkt für Seniorinnen und Senioren machen. 

Der neue Bürgerbahnhof

Mitglieder des Seniorenbeirats bekamen jetzt einen ersten Eindruck vom neuen Bürgerbahnhof, der nun in die Schlussphase seiner Fertigstellung geht. 

Frau Blume, die „Bahnhofsvorsteherin“ (so hat sie sich schmunzelnd vorgestellt), hat uns in einer sehr eindrucksvollen Führung den aktuellen Stand der Bauarbeiten gezeigt und dabei das Konzept des zukünftigen Betriebs erläutert.

Die Dorstener Arbeit wird als Ankermieter die Verantwortung für Gebäude und unmittelbare Umgebung haben. In der unteren Etage, dem öffentlichen Bereich, wird es eine Gastronomie geben, sie ist gleichzeitig ein Aus- und Weiterbildungsbetrieb für Koch- und Servicekräfte. In der ersten Etage, halböffentlicher Bereich, sind Angebote für Seminare, Fortbildungen und div. Veranstaltungen geplant, ausserdem Büroplätze für die verantwortlichen Mitarbeiter. Die dritte Etage beherbergt unterm Dach noch einzelne Büroräume für weitere Mitarbeiter der Dorstener Arbeit.

Mit viel Liebe zum Detail ist aus dem denkmalgeschützten Gebäude eine gelungene Nutzung geworden, die der Öffentlichkeit zur Verfügung steht und gleichzeitig der Dorstener Arbeit eine gute Möglichkeit für Aus- und Weiterbildungsangebote bietet.